Überblick
Orderport ist ein Dienst, der Bestellungen aus verschiedenen Quellen entgegennimmt, in das Format Ihres Zielsystems übersetzt und sicher dorthin zustellt.
Statt für jede neue Kunden-Integration selbst einen Importer zu bauen, konfigurieren Sie in Orderport eine Pipeline – sie beschreibt, woher eine Bestellung kommt, wie sie transformiert wird und wohin sie zugestellt wird. Ist die Pipeline eingerichtet, läuft alles automatisch: Eingehende Bestellungen werden empfangen, geprüft, transformiert und weitergeleitet. Im Fehlerfall wird mehrfach wiederholt. Alles Wesentliche ist im Dashboard und im Audit-Log nachvollziehbar.
Das mentale Modell
Quellsystem Orderport Ihr Zielsystem
(Ariba, Shop, ERP) ─▶ Empfangen ─▶ ERP / Wawi / Shop
Authentifizieren
Normalisieren
Mappen
Serialisieren
Zustellen
Sie geben Ihrem Kunden (oder Ihrem Shop) eine Webhook-URL. Ab dann laufen Bestellungen dort ein, werden von Orderport transformiert und landen in Ihrem Zielsystem.
Für wen ist Orderport gedacht?
- Lieferanten im DACH-Raum, die Bestellungen von Einkäufern (Ariba, Coupa, SAP) empfangen und in ihr ERP integrieren müssen
- Shopbetreiber, die Shopware-/Shopify-/WooCommerce-Bestellungen an eine Warenwirtschaft (JTL-Wawi, ERP) weiterreichen
- Integrations-Teams, die mehrere Kunden-Integrationen zentral pflegen wollen, statt pro Kunde eigenen Code zu schreiben
Bausteine, die Sie kennen sollten
- Pipeline – die Konfiguration eines einzelnen Integrationsflusses
- Credential – prüft eingehende Bestellungen: ist der Absender berechtigt?
- Transport – stellt die transformierte Bestellung an Ihr Zielsystem zu
- InboundMessage – eine einzelne empfangene Bestellung, mit Status und Payload
- Mapping – die Feld-für-Feld-Zuordnung zwischen Eingabe- und Ausgabeformat
- Addon – kostenpflichtige Erweiterung für spezielle Integrationen (Shopware 6, E-Mail-Versand etc.)
- Mandant (Tenant) – Ihr Account. Alle Daten eines Mandanten sind strikt getrennt
Definitionen zu diesen und weiteren Begriffen im Glossar.
Eigenschaften, die Sie sich merken können
- Jede Bestellung wird mindestens einmal, aber nie mehrfach zugestellt. Duplikate werden erkannt.
- Fehlschläge werden automatisch wiederholt. Retry-Backoff 1 min / 5 min / 30 min / 2 h / 24 h, max. 5 Versuche.
- Rohdaten werden 90 Tage gespeichert. Danach werden
raw_payloadundtransformed_payloadautomatisch geleert. - Alles ist auditierbar. Jede sicherheitsrelevante Aktion landet 365 Tage lang im Audit-Log.
- Ihre Daten sind von denen anderer Kunden strikt getrennt. Mehr im Mandantenmodell.
Wie fange ich an?
- Erste Schritte – vom Account bis zur ersten empfangenen Bestellung
- Simple Wizard – in drei Schritten zur fertigen Pipeline
- Integrationen-Übersicht – Seite pro Drittsystem mit Kompatibilität und Einschränkungen