SEPA-Mandat

Hinweis: Diese Seite beschreibt die aktuelle UI. Die Mandats-Oberfläche wird kontinuierlich verbessert – die fachliche Logik (Request → Download → Signed Upload) bleibt erhalten.

Wenn Sie bei Abonnement die Zahlung per SEPA-Lastschrift gewählt haben, brauchen wir ein unterschriebenes SEPA-Mandat. Damit darf Orderport die Abo-Beträge von Ihrem Konto abbuchen.

So läuft es ab

Der Mandats-Prozess in drei Schritten:

  1. Mandat anfragen – Sie tragen Kontoinhaber, IBAN und (falls nötig) BIC ein. Orderport erzeugt daraus ein PDF-Mandat.
  2. PDF herunterladen, unterschreiben, einscannen – das signierte Exemplar laden Sie wieder hoch.
  3. Mandat aktivieren – Orderport prüft die Unterlagen und aktiviert das Mandat. Ab der nächsten Rechnung wird automatisch eingezogen.

Im Self-Service-Bereich

Unter Einstellungen → Abrechnung → SEPA-Mandat (oder einem vergleichbaren Menüpunkt) sehen Sie den Status:

  • Nicht vorhanden – kein Mandat erteilt, aktuelle Zahlungsweise ist Überweisung
  • Angefragt – PDF erzeugt, Sie sind jetzt am Zug: unterschreiben, hochladen
  • Eingereicht – signiertes PDF hochgeladen, wartet auf Freigabe durch Orderport
  • Aktiv – Mandat ist gültig, Einzüge laufen
  • Widerrufen – Sie haben das Mandat widerrufen oder wir mussten es invalidieren

Mandat beantragen

  1. „Mandat anfordern" klicken
  2. Formular ausfüllen:
    • Kontoinhaber (muss exakt mit dem Kontonamen Ihres Bankkontos übereinstimmen)
    • IBAN
    • BIC (nur bei bestimmten Auslands-Konten nötig; die meisten EU-Konten brauchen keine BIC)
  3. PDF erzeugen und herunterladen

Das PDF enthält alle Pflichtangaben nach SEPA-Richtlinie: Creditor-ID, Mandatsreferenz, Gläubiger (Orderport), Kontoinhaber, IBAN, Bankname, Ort/Datum, Unterschriftszeile.

Unterschreiben und hochladen

  • Ausdrucken und handschriftlich unterschreiben oder
  • digital signieren (z. B. mit DocuSign, Adobe Sign oder einer qualifizierten elektronischen Signatur)
  • PDF einscannen oder als Datei abspeichern und im Self-Service-Bereich hochladen

Akzeptiert werden PDF, JPG, PNG; max. 10 MB.

Widerrufen

Wenn Sie auf Überweisung wechseln oder das Bankkonto wechseln:

  • „Mandat widerrufen" – setzt den Status auf widerrufen. Laufende Rechnungen, die bereits eingezogen werden sollten, werden nicht mehr per Lastschrift eingezogen – Sie erhalten stattdessen eine Überweisungs-Rechnung.
  • Für ein neues Konto erteilen Sie einfach ein neues Mandat; alte Mandate bleiben als Audit-Spur erhalten.

Technische Details

Speicherung

IBAN und BIC werden verschlüsselt gespeichert. Mandats-Referenznummer, Creditor-ID und Unterlagen (signiertes PDF) bleiben dauerhaft archiviert, auch nach Widerruf.

SEPA-Format

Für jeden Fälligkeitslauf erzeugt Orderport eine SEPA-Pain.008-Datei mit allen aktiven Mandaten, deren Rechnungen an diesem Stichtag fällig sind. Diese Datei wird bei der Bank eingereicht.

Creditor-ID

Die Orderport-Creditor-ID erscheint auf dem Mandats-PDF und in jeder SEPA-Datei. Sie ist gegenüber Ihrer Bank der eindeutige Gläubiger-Identifikator.

Vorankündigung

Nach SEPA-Regeln muss der Lastschrift-Einzug mindestens 1 Bankarbeitstag vor Fälligkeit angekündigt werden. Orderport erfüllt das, indem die Rechnung mit Fälligkeits-Datum spätestens 2 Werktage vor dem Einzug verschickt wird. Die Rechnung dient gleichzeitig als Vorankündigung.

Fehlerbehebung

Symptom Ursache Lösung
Upload wird nicht angenommen Dateityp oder Größe falsch PDF/JPG/PNG bis 10 MB
Mandat wird nach Upload nicht aktiv Signatur unklar oder IBAN tippfehlerhaft Orderport-Team meldet sich per E-Mail mit Rückmeldung
Einzug scheitert (Rücklastschrift) Bank lehnt ab (Kontoabdeckung, Mandat ungültig) Orderport sendet eine reguläre Überweisungsrechnung; nach Klärung Mandat ggf. neu erteilen
Kontoinhaber-Name stimmt nicht mit Firmenname Bank führt das Konto auf Holding / abweichendem Namen Auf dem Mandat exakt den Namen verwenden, der auf Kontoauszug steht

Nächste Schritte