Mandantenmodell
Orderport ist ein Multi-Tenant-Dienst. Jeder Kunde ist ein eigener Mandant (intern: Tenant). Alle Daten sind strikt nach Mandant getrennt – andere Kunden können Ihre Daten nicht sehen oder verändern.
Diese Seite fasst zusammen, was das für Sie bedeutet und wie die Trennung technisch umgesetzt ist.
Was das für Sie bedeutet
- Ihre Pipelines, Credentials, Bestellungen, Audit-Logs sind nur für Benutzer Ihres Mandanten sichtbar.
- Benutzer-Accounts gehören zu einem Mandanten. Wer bei der Anmeldung eine Firma angibt, legt einen neuen Mandanten an. Weitere Benutzer werden auf Anfrage innerhalb desselben Mandanten angelegt.
- Rechnungen und Abonnement gehören dem Mandanten, nicht dem einzelnen Benutzer.
- Einstellungen wie Session-Timeout oder IP-Allowlist gelten mandantenweit für alle Benutzer.
Wie die Trennung funktioniert
Alle Datenbank-Tabellen, die mandantenspezifische Daten enthalten, haben eine tenant_id-Spalte. Jede Abfrage wird automatisch auf diese tenant_id eingeschränkt – das System sorgt dafür, dass Sie keine Fremddaten sehen können, auch nicht versehentlich durch einen Programmierfehler.
Die Absicherung läuft auf drei Ebenen:
- Automatischer Daten-Filter: Alle mandantenbezogenen Datenzugriffe werden automatisch auf die eigene Mandanten-ID eingeschränkt.
- Autorisierungs-Prüfung: Jede Aktion prüft zusätzlich, ob der eingeloggte Benutzer für diese konkrete Ressource berechtigt ist.
- Tests: Für jede Aktion existiert ein Isolations-Test, der sicherstellt, dass Kunde A nicht auf Daten von Kunde B zugreifen kann.
Das ist Teil der laufenden Qualitätssicherung, nicht nur Anspruch.
Grenzen der Trennung
- Der gemeinsame Server: Orderport läuft auf gemeinsamen Servern und einer gemeinsamen Datenbank. „Ihre" Daten liegen physisch neben denen anderer Kunden, werden aber logisch strikt getrennt.
- Statistik-Aggregate: Interne Zahlen (Anzahl Mandanten, Gesamtbestellungen) werden für Produktentwicklung aggregiert. Keine individuellen Bestelldaten.
- Support-Zugriff: Orderport-Support kann mit expliziter Freigabe auf einen einzelnen Mandanten zugreifen – immer nur nach Anforderung und immer nachvollziehbar im Audit-Log.
Besondere Rollen
- Demo-Tenants: Konten für Testzwecke. Sie haben alle Addon-Features freigeschaltet und dürfen sich wie Bezahlkunden verhalten. Auf Anfrage werden sie wieder in reguläre Test-Accounts umgewandelt.
- Admin-Konten: Orderport-Mitarbeiter haben einen eigenen Account-Typ (kein Mandant-Bezug) mit Zugriff auf ein separates Admin-Panel. Diese Konten sehen keine Kundendaten, können aber Mandanten-Metadaten (z. B. Plan-Zuordnung) verwalten.
Technische Details
Drei Schichten Isolation
Bei jedem Datenzugriff greifen drei Prüfungen ineinander:
- Automatischer Filter auf jedem Datenbank-Query – Bestellungen, Pipelines, Credentials und alle anderen mandantenbezogenen Daten werden automatisch auf den aktuellen Mandanten eingeschränkt.
- Autorisierungs-Prüfung bei jeder Aktion, die eine einzelne Ressource betrifft. Bei Mismatch: HTTP 403 oder 404.
- Automatisierte Tests – für jede Aktion existiert ein Isolations-Test, der genau diesen Fall absichert: Kunde A darf nicht auf Daten von Kunde B zugreifen.
Queue-Verarbeitung
Hintergrund-Aufgaben (Transformation, Zustellung) laufen in einer Queue. Der Mandanten-Kontext wird zusammen mit jedem Auftrag übergeben und vor jedem Durchlauf neu gesetzt – so gelten dieselben Isolations-Regeln wie für HTTP-Requests.
Wenn Sie Data-Processing-Dokumente brauchen
Für die DSGVO-Dokumentation finden Sie:
- Datenschutzerklärung:
/datenschutz - Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV):
/legal/avv - Impressum:
/impressum - AGB:
/agb
Nächste Schritte
- Sicherheit – 2FA, IP-Allowlist, Sessions
- Audit-Log
- Glossar