Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Orderport: cXML, JSON-Webhooks, Shop-Integrationen, Sicherheit und mehr.

Was ist Orderport und wie funktioniert es?

Orderport empfängt Bestellungen Ihrer Kunden in Formaten wie cXML (z. B. von SAP Ariba oder Coupa), EDIFACT oder als JSON-Webhooks (z. B. von Shopware 6, Shopify oder WooCommerce), wandelt sie automatisch in Ihr Wunschformat um und leitet sie per HTTP POST, REST API, E-Mail oder FTP an Ihr ERP-System weiter. In der Gegenrichtung liefert Orderport Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Gutschriften als cXML an die Netzwerke zurück.

Muss ich als Ariba-Lieferant cXML verstehen?

Nein. Orderport übernimmt die komplette cXML-Verarbeitung für Sie. Sie erhalten eine Webhook-URL und ein SharedSecret, das Sie in Ariba hinterlegen. Ab dann empfängt Orderport die Bestellungen und konvertiert sie automatisch.

Welche Formate werden unterstützt?

Als Eingabeformate werden cXML, EDIFACT (ORDERS), openTrans, Shopware 6, Shopify, WooCommerce, generisches JSON und eigenes ERP-XML (Belegausgang) unterstützt. Als Ausgabeformate stehen openTrans (XML), JSON, JTL-Wawi-XML sowie cXML für den Belegausgang (Auftragsbestätigung, Rechnung, Gutschrift) zur Verfügung. Die Zustellung erfolgt per HTTP POST, REST API, E-Mail oder FTP/SFTP. Weitere Formate (UBL, PEPPOL) sind in Planung und werden auf Kundenwunsch priorisiert.

Kann Orderport auch Rechnungen und Auftragsbestätigungen an Ariba oder Coupa senden?

Ja. Der Belegausgang holt Ihre Belege als XML per SFTP aus dem ERP ab, wandelt sie in cXML (ConfirmationRequest bzw. InvoiceDetailRequest) und stellt sie an SAP Ariba, Coupa oder jeden anderen cXML-Endpunkt zu – inklusive Prüfung der Netzwerk-Antwort und automatischem Retry. Unterstützt werden Auftragsbestätigungen, Rechnungen (auch Teilrechnungen) und Gutschriften; das Add-on ist im Kern-Plan enthalten.

Wie sicher sind meine Daten?

Orderport bietet Enterprise-Security: Zwei-Faktor-Authentifizierung, IP-Allowlist, vollständiges Audit-Log, verschlüsselte Verbindungen (TLS), gehashte Passwörter und API-Keys, und Hosting auf Hetzner-Servern in Deutschland (DSGVO-konform).

Was passiert, wenn eine Zustellung fehlschlägt?

Orderport versucht die Zustellung automatisch bis zu 5 Mal mit steigenden Wartezeiten (1 Min, 5 Min, 30 Min, 2 Std, 24 Std). Bei endgültigem Fehlschlag werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Kann ich mehrere Pipelines für verschiedene Kunden anlegen?

Ja. Jede Pipeline hat eine eigene Webhook-URL und eigene Zugangsdaten. So können Sie z. B. pro Einkaufsnetzwerk oder pro Geschäftspartner eine separate Pipeline betreiben.

Wie funktioniert das Feldmapping?

Im visuellen Mapping-Canvas ordnen Sie Quellfelder (z. B. cXML) Zielfeldern (z. B. openTrans) per Klick zu. Orderport bietet Auto-Mapping-Vorschläge und einen KI-Assistenten, der natürlichsprachliche Anweisungen versteht.

Wie funktioniert das KI-Mapping konkret?

Beim Anlegen einer neuen Pipeline analysiert Orderport Quell- und Zielstruktur und schlägt automatisch zueinander passende Felder vor, etwa „OrderID" zum „BestellNr"-Feld Ihres ERP. Sie sehen jeden Vorschlag und bestätigen, korrigieren oder verwerfen ihn per Klick. Die KI schlägt vor, Sie entscheiden. Manuelle Mappings sind jederzeit möglich, das Audit-Log dokumentiert jede Änderung.

Gibt es eine API für eigene Integrationen?

Ja. Neben dem cXML-Webhook gibt es einen generischen API-Inbound (POST /api/v1/inbound) mit API-Key-Authentifizierung sowie eine Status-API zum Abfragen des Bestellstatus.

Reicht nicht ein iPaaS-Tool wie Make oder Zapier?

Theoretisch ja. Praktisch fehlt iPaaS-Tools die cXML-Validierung, die EDI-Spezifikation und der B2B-Fokus. Wer mit cXML aus SAP Ariba arbeitet, weiß, warum man dafür kein generisches Workflow-Tool nimmt: die Fehlerbehandlung, die SharedSecret-Logik und die Format-Treue sind in iPaaS-Tools nicht abbildbar. Orderport ist auf genau diese Anforderungen spezialisiert.

Sie sagen, Orderport ist mit KI-Unterstützung gebaut. Soll ich da Bedenken haben?

KI ist ein Werkzeug, kein Entwickler. Wir nutzen sie, um schneller zu bauen, und sichern jeden Schritt mit voller Testabdeckung, Code-Reviews und einer offenen Roadmap ab. Das Ergebnis ist Software, die Sie auseinandernehmen können: dokumentiert, nachvollziehbar, ISO 9001 zertifiziert. Lieber ehrlich als Black-Box.

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