Beschaffungsnetzwerk Empfang cXML

SAP-Ariba-Anbindung für Lieferanten – ohne EDI-Projekt.

Ihr Großkunde stellt die Beschaffung auf SAP Ariba um und macht die Anbindung per cXML – dem Bestellformat der Beschaffungsnetzwerke – zur Bedingung, mit Frist. Ein EDI-Team, das so etwas nebenbei umsetzt, haben Sie nicht. Orderport ist der fertige Endpunkt dafür – in Stunden einsatzbereit: Es nimmt die Ariba-Bestellung als cXML OrderRequest (die eigentliche Bestellnachricht) am Webhook entgegen, prüft das SharedSecret (das vereinbarte Passwort zwischen Ihnen und dem Netzwerk), übersetzt sie ins Format Ihres Systems und stellt sie automatisch zu.

Das Problem ohne Anbindung

Wer als Lieferant an SAP Ariba angebunden werden muss, hatte bisher zwei Wege: ein EDI-Integrationsprojekt mit Dienstleister – Budget, Workshops, Wochen – oder das Lieferantenportal, aus dem jemand jede Bestellung von Hand ins ERP abtippt. Das eine kostet Geld, das andere jeden Tag Zeit und Fehler. Und die Frist Ihres Kunden läuft in beiden Fällen weiter.

Das Ariba-Netzwerk heißt heute SAP Business Network

Das Beschaffungsnetzwerk von SAP Ariba firmiert heute als SAP Business Network – unter diesem Namen fordert Ihr Kunde die Anbindung womöglich an. Für Sie als Lieferant ändert das technisch nichts: Bestellungen kommen weiterhin als cXML OrderRequest, die Authentifizierung läuft über dasselbe SharedSecret, adressiert wird über dieselben ANIDs (die Netzwerk-Kennungen Ihres Kunden und Ihres Unternehmens), und den Orderport-Endpunkt trägt Ihr Kunde wie gehabt im Netzwerk ein. Das Netzwerk bleibt dasselbe, nur der Markenname hat gewechselt.

  • Orderport nimmt weiterhin cXML OrderRequest (Version 1.2.014) entgegen – am Ablauf ändert sich für Sie nichts.
  • Authentifiziert wird weiterhin über SharedSecret und ANID – dieselben Angaben, die Sie ohnehin für die Anbindung hinterlegen.
  • Den Endpunkt trägt Ihr Kunde im Netzwerk ein – ob die Oberfläche „Ariba“ oder „Business Network“ heißt, spielt für die Anbindung keine Rolle.

So funktioniert es mit Orderport

1

Zugangsdaten & SharedSecret hinterlegen

Die ANIDs und das vereinbarte SharedSecret in Orderport eintragen – die Webhook-URL für den cXML-Endpunkt bekommen Sie sofort.

2

Endpunkt in SAP Ariba eintragen

Ihr Kunde hinterlegt die Orderport-URL in SAP Ariba als Ziel für Bestellungen – erst für Testbestellungen, dann produktiv.

3

Mapping mit KI-Vorschlägen bestätigen

Die KI schlägt das Feld-Mapping vom cXML OrderRequest auf Ihr Zielformat vor – Sie prüfen und übernehmen.

4

Testbestellung schicken

Ihr Kunde sendet eine Testbestellung; Orderport quittiert sie im cXML-Standard und weist Duplikate anhand der Bestellnummer ab. Passt alles, stellt Ihr Kunde den Endpunkt in SAP Ariba auf produktiv.

Technische Eckdaten

Eingang
cXML OrderRequest (SAP Ariba / SAP Business Network)
cXML-Version
1.2.014
Authentifizierung
SharedSecret im cXML-Header
Ausgang
JSON, openTrans, JTL-Wawi u. a.
Belegausgang
Bestellbestätigung, Rechnung & Gutschrift als cXML zurück an SAP Ariba (im Plan enthalten)
Zustellung
REST, HTTP, FTP/SFTP, E-Mail

Was kostet das?

0 € Aufpreis

cXML-Empfang und Belegausgang für SAP Ariba und Coupa sind im Kern-Plan enthalten (199 €/Monat); openTrans, EDIFACT und Shop-Webhooks ebenfalls. Extra kostet nur jede weitere Pipeline (99 €/Monat).

Alle Preise & Add-ons →

Der Rückweg: Belege als cXML zurück an SAP Ariba

Die Anbindung läuft in beide Richtungen. Sobald die Ariba-Bestellung angekommen ist, erwartet Ihr Kunde die Antwort im selben Kanal: Orderport wandelt Bestellbestätigung, Rechnung und Gutschrift aus Ihrem ERP in cXML – ConfirmationRequest für die Bestellbestätigung, InvoiceDetailRequest für Rechnung und Gutschrift – und stellt sie an SAP Ariba zurück. Orderport prüft die Antwort des Netzwerks und wiederholt die Zustellung bei Ablehnung automatisch. So bleibt der Bestellprozess vom Eingang bis zur Rechnung elektronisch, ohne Lieferantenportal.

Belegausgang im Detail →

Häufige Fragen zu SAP Ariba

Brauche ich für SAP Ariba ein EDI-Projekt oder einen Integrationsdienstleister?

Nein. Orderport ist der fertige cXML-Endpunkt: Sie legen die Webhook-URL an, hinterlegen das SharedSecret, verbinden die Felder per geführtem Mapping und lassen Ihren Kunden eine Testbestellung schicken – in Stunden einsatzbereit, ohne Dienstleister und Mapping-Workshops. Wann Ihr Kunde die Anbindung in SAP Ariba freischaltet, bestimmt dessen eigener Prozess.

Ist SAP Business Network dasselbe wie SAP Ariba?

Ja. Das Beschaffungsnetzwerk von SAP Ariba firmiert heute als SAP Business Network – Marke und Betreiber sind SAP, das Netzwerk ist dasselbe. Für die Anbindung als Lieferant bleibt alles gleich: Bestellungen kommen als cXML OrderRequest, die Authentifizierung läuft über SharedSecret und ANID (Ihre Kennung im Netzwerk), und Orderport ist unter beiden Namen der cXML-kompatible Endpunkt.

Was kostet die SAP-Ariba-Anbindung?

cXML-Empfang und der Belegausgang an SAP Ariba sind im Kern-Plan enthalten – es fällt kein Connector-Add-on an.

Erkennt Orderport Duplikate?

Ja. Orderport erkennt Bestellungen anhand der Bestellnummer wieder; eine doppelt gesendete Bestellung wird nicht erneut verarbeitet, sondern als Duplikat quittiert und im Audit-Log vermerkt.

Kann Orderport auch Rechnungen und Bestellbestätigungen an SAP Ariba senden?

Ja. Orderport holt Bestellbestätigung, Rechnung, Teilrechnung und Gutschrift als XML per SFTP aus Ihrem ERP ab, wandelt sie in cXML und stellt sie an SAP Ariba zu. Lehnt das Netzwerk einen Beleg ab, wiederholt Orderport die Zustellung automatisch; jeden Versuch sehen Sie im Transport-Log.

Häufig kombiniert mit

SAP Ariba-Bestellungen nie wieder abtippen.

10 Tage kostenlos testen – keine Kreditkarte, in Stunden einsatzbereit.