Ihr Kunde bestellt bereits über Coupa – bisher kommen die Bestellungen als E-Mail-PDF oder über das Coupa Supplier Portal herein, aus dem Sie jede Position von Hand ins ERP übertragen. Jetzt stellt er auf cXML um – das Bestellformat, mit dem die Coupa-Instanz Ihres Kunden die Bestellungen direkt an Ihr System sendet – und erwartet Rechnungen künftig elektronisch in Coupa. Orderport ist der Endpunkt, den Ihr Kunde dafür in seiner Coupa-Instanz einträgt; die Anbindung in Orderport ist in Stunden einsatzbereit. Wann Ihr Kunde die Umstellung in seiner Coupa-Instanz freischaltet, bestimmt dessen eigener Prozess. Jede Bestellung kommt als cXML OrderRequest (die eigentliche Bestellnachricht) an Ihrer Webhook-URL an. Orderport prüft das SharedSecret – das Passwort, das Sie mit Ihrem Kunden für genau diese Instanz vereinbart haben –, übersetzt die Bestellung in das Format Ihres ERP und stellt sie dort zu.
Solange die Bestellungen nur im Coupa Supplier Portal liegen, tippt jemand sie Position für Position ins ERP ab – und pflegt Bestellbestätigung und Rechnung anschließend von Hand ins Portal zurück. Das kostet bei jeder Bestellung Zeit und produziert Fehler bei Artikelnummern und Mengen, und mit jedem weiteren Coupa-Kunden wächst der Aufwand.
Die Zugangsdaten, die Ihr Kunde für seine Coupa-Instanz vergibt – die Kennungen für Absender und Empfänger im cXML-Kopf sowie das SharedSecret (das vereinbarte Passwort) – in Orderport hinterlegen. Die Webhook-URL Ihrer Pipeline steht danach sofort bereit.
Ihr Kunde stellt in seiner Coupa-Instanz die Bestellübertragung an Sie auf cXML um und trägt die Orderport-URL als Ziel ein – zunächst für Testbestellungen.
Orderport schlägt vor, wie die Felder der Coupa-Bestellung auf Ihr Zielformat abgebildet werden – Sie prüfen die Vorschläge und übernehmen sie.
Ihr Kunde schickt aus seiner Coupa-Instanz eine Testbestellung an Ihre Webhook-URL. Die Bestellung erscheint in Orderport, quittiert im cXML-Standard; eine doppelt gesendete Bestellnummer wird abgewiesen. Stimmt das Ergebnis im ERP, stellt Ihr Kunde die Bestellübertragung auf produktiv – ab da läuft jede Coupa-Bestellung ohne Portal.
0 € Aufpreis
cXML-Empfang und Belegausgang für SAP Ariba und Coupa sind im Kern-Plan enthalten (199 €/Monat); openTrans, EDIFACT und Shop-Webhooks ebenfalls. Extra kostet nur jede weitere Pipeline (99 €/Monat).
Alle Preise & Add-ons →Der Rückweg gehört zur Anbindung dazu: Ihr Kunde will Bestellbestätigung und Rechnung nicht mehr im Supplier Portal gepflegt sehen, sondern als cXML direkt in seiner Coupa-Instanz. Orderport erzeugt sie aus den Belegen Ihres ERP – die Bestellbestätigung als ConfirmationRequest, Rechnung und Gutschrift als InvoiceDetailRequest – und liefert sie an genau die Instanz zurück, aus der die Bestellung kam. Kennungen und SharedSecret sind dieselben wie beim Bestellempfang – einmal hinterlegt für beide Richtungen. Welche Belegarten die Instanz entgegennimmt, legt Ihr Kunde in Coupa fest. Lehnt die Instanz einen Beleg ab, erkennt Orderport das an der cXML-Antwort und wiederholt die Zustellung automatisch. Haben Sie mehrere Coupa-Kunden, läuft jede Instanz als eigene Pipeline – eine getrennte Verarbeitungsstrecke mit den Zugangsdaten dieses Kunden.
Belegausgang im Detail →Ja. Anders als ein zentrales Netzwerk läuft Coupa je Kunde in einer eigenen Instanz. Die Zugangsdaten – Absender- und Empfängerkennung sowie das SharedSecret (das vereinbarte Passwort) – und die Angabe, wohin Coupa senden soll, stimmen Sie deshalb direkt mit dem Kunden ab, dessen Instanz Sie anbinden. Für jeden weiteren Coupa-Kunden legen Sie eine eigene Pipeline mit dessen Zugangsdaten an.
Der cXML-Empfang und der Belegausgang an die Coupa-Instanz sind im Kern-Plan enthalten – ein Connector-Add-on fällt nicht an. Extra kostet nur jede weitere Pipeline, etwa wenn Sie einen zweiten Coupa-Kunden oder eine weitere Belegart anbinden.
Für Coupa brauchen Sie zusätzlich zur SAP-Ariba-Anbindung eine eigene Pipeline mit eigener Webhook-URL. Beide Systeme nutzen cXML mit SharedSecret, doch Coupa läuft je Kunde in einer separaten Instanz mit anderen Zugangsdaten. Dafür legen Sie in Orderport eine weitere Pipeline an – dieselbe Oberfläche, dasselbe Mapping-Prinzip, nur mit den Zugangsdaten der Coupa-Instanz Ihres Kunden. Die URL dieser Pipeline trägt Ihr Kunde in Coupa als Ziel ein.
Ja. Ihr ERP legt die Rechnung als XML in einem SFTP-Ordner ab (verschlüsselter Dateitransfer); Orderport holt sie dort ab, wandelt sie in eine cXML-Rechnung (InvoiceDetailRequest) und stellt sie an die Coupa-Instanz Ihres Kunden zu – ohne Upload im Supplier Portal. Bestellbestätigung, Teilrechnung und Gutschrift gehen denselben Weg. Lehnt die Instanz einen Beleg ab, wiederholt Orderport die Zustellung automatisch, insgesamt bis zu fünf Versuche, jeder im Transport-Log.
Ja. Orderport erkennt eine Bestellung an ihrer Bestellnummer wieder; sendet Coupa dieselbe Bestellung erneut, wird sie nicht ein zweites Mal verarbeitet, sondern als Duplikat quittiert und im Audit-Log vermerkt.
10 Tage kostenlos testen – keine Kreditkarte, in Stunden einsatzbereit.